Über den Senegal

Geographische Lage

Senegal liegt an der westlichen Spitze Afrikas und grenzt im Norden an Mauretanien, im Osten an Mali und im Süden an Guinea und Guinea-Bissau. Es umschließt zudem das kleine Land Gambia völlig. Die 700 km lange flache Atlantikküste wird von Sanddünen gesäumt, im Süden gibt es auch sumpfige Abschnitte.

Bevölkerung

Senegal hat ca. 12 Millionen Einwohner, von denen ca. 58% jünger als 20 Jahre sind.
Die Bevölkerung setzt sich aus verschiedenen Volksgruppen zusammen, u.a. Wolof, Pulaar, Serer, Jola, Manlinke, Soninke, wobei die Volksgruppe Wolof die zahlenmäßig stärkste und wichtigste ist.
Die Hauptstadt Dakar hat ca. 2,5 Millionen Einwohner.

Landesprache

Die offizielle Amtssprache ist Französisch. Außerdem hat jede Volksgruppe ihre eigene Sprache.

Religionen

Moslems (ca. 88 %), Christen (ca. 10 %), Animisten (ca. 2%).

Staats-/Regierungsform

Die Staatsform des Senegals ist eine Präsidialdemokratie.

Politische Lage

Senegal ist eines der wenigen Länder Afrikas, in denen ein ruhiges und sicheres Reisen garantiert werden kann.

Währung

FCFA (1 Euro = 650 FCFA)

Klima

Angenehmes subtropisches Klima mit viel Sonnenschein. Durchschnittstemperaturen in Meeresnähe liegen bei 24-28 Grad Celsius, im Landesinneren meistens über 30 Grad Celsius.

Durchschnittliche Temperaturen

Monate J F M A M J J A S O N D
Saint-louis 22 22 22 22 23 26 28 28 28 28 27 23
Dakar 23 23 23 23 24 27 28 28 28 28 27 24
Mbour 23 23 23 24 25 27 28 28 28 28 27 24
Kaolack 25 27 29 30 30 29 28 28 27 27 27 25

Das Klima im Senegal ist zweigeteilt:
Von November bis Mai herrscht Trockenzeit mit nahezu unbedeutenden Niederschlägen.

Der so genannte „Alizé“ ist ein Wind aus den innertropischen Regionen, der von Ost nach West weht. Dieser Wind erfrischt die Küste. „Abends und früh morgens braucht man einen leichten Pullover!“

Im Landesinneren weht ein warmer, trockener Wind - genannt „Harmattan“ - vergleichbar mit dem „Schirokko“: ein heißer Wüstenwind aus südlichen Richtungen.

In der Regenzeit von Juni bis Oktober übersteigt die Anzahl der Regentage selten mehr als 10 bis 12 Tage pro Monat. Diese so genannte Winterzeit „Hivernage“ schenkt dem Betrachter wunderschöne Himmelsfarben. Zwar ist es im Inneren des Landes warm und manchmal auch schwül, aber nach einem kurzen aber heftigen Monsun-Regenschauer ist die Luft völlig klar und die Natur wie aus dem Ei gepellt!

„Außerdem ist die Wassertemperatur des Meeres in dieser Jahreszeit göttlich“!